10 goldene Regeln

Aus aktuellem Anlass gibt es heute einen neuen Beitrag. Zwar war ich nicht selbst mit dem Boot unterwegs, jedoch musste ich sehr bedauerliche Nachrichten zur Kenntnis nehmen.  

In Leipzig gibt es ein sehr attraktives und gut ausgebautes Gewässernetz und das sollte man schätzen und schützen. Als Wassersportler teilt man sich diese Gewässer zusammen mit anderen und damit meine ich nicht nur die anderen Wassersportler. Auch die Natur gehört dazu und die kann sich in vielen Fällen nicht sonderlich gut wehren.
Bereits in meiner Sportbootführerscheinausbildung (ganz schön langes Wort), in der Seglermanufaktur, machte man mich auf die zehn goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur aufmerksam. Denn im Fragebogen findet sich folgende Frage wieder:

4. Wie kann mitgeholfen werden, die Lebensmöglichkeiten der Pflanzen- und Tierwelt in Gewässern und Feuchtgebieten zu bewahren und zu fördern? a) Durch umweltbewusstes Verhalten und Beachtung der ?Zehn Grundregeln für den Wassersport?. b) Durch vorausschauendes Fahren und Ausweichen entsprechend der Verkehrsvorschriften. c) Durch umweltbewusstes Verhalten und Beachtung der ?Zehn goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur?. d) Durch umsichtiges Verhalten und Beachtung der Verkehrsvorschriften.

zu den Prüfungsfragen

Ich selbst habe bereits mitbekommen, dass die städtische Anordnung (zur Bekanntmachung) ignoriert wird und habe es von anderer Stelle auch bestätigt bekommen, dass jede Menge Bootsfahrer auf dem Floßgraben außerhalb der Zeiten unterwegs sind. Eine weitere erschreckende Bestätigung fand ich heute im Artikel der l-iz. (zum Artikel).

Ich will auf hier noch mal darauf aufmerksam machen, dass es gar nicht so schwierig ist ordentlich auf Gewässern zu verhalten ohne dabei Spaß und Freude einzubüßen. Wie das geht sagen einem unter anderem die folgenden (o.g.) Regeln die wie ich glaube jeder befolgen kann:


10 goldene Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur

1. Sensible Bereiche Meiden Sie das Einfahren in Röhrichtbestände, Schilfgürtel und in alle sonstigen dicht und unübersichtlich bewachsenen Uferpartien. Meiden Sie darüber hinaus Kies-, Sand- und Schlammbänke (Rast- und Aufenthaltsplatz von Vögeln) sowie Ufergehölze. Meiden Sie auch seichte Gewässer (Laichgebiete), insbesondere solche mit Wasserpflanzen.

2. Abstand halten Halten Sie einen ausreichenden Mindestabstand zu Röhrichtbeständen, Schilfgürteln und anderen unübersichtlich bewachsenen Uferpartien sowie Ufergehölzen – auf breiten Flüssen beispielsweise 30 bis 50 Meter.

3. Naturschutzgebiete Befolgen Sie in Naturschutzgebieten unbedingt die geltenden Vorschriften. Häufig ist Wassersport in Naturschutzgebieten ganzjährig, zumindest zeitweilig völlig untersagt oder nur unter bestimmten Bedingungen möglich.

4. Feuchtgebiete Nehmen Sie in „Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung“ bei der Ausübung von Wassersport besondere Rücksicht. Diese Gebiete dienen als Lebensstätte seltener Tier- und Pflanzenarten und sind daher besonders schutzwürdig.

5. Starten und Anlanden Benutzen Sie beim Landen die dafür vorgesehenen Plätze oder solche Stellen, an denen sichtbar kein Schaden angerichtet werden kann.

6. Lebensräume Nähern Sie sich auch von Land her nicht Schilfgürteln und der sonstigen dichten Ufervegetation, um nicht in den Lebensraum von Vögeln, Fischen, Kleintieren und Pflanzen einzudringen und diese zu gefährden.

7. Im Watt Laufen Sie im Bereich der Watten keine Seehundbänke an, um Tiere nicht zu stören oder zu vertreiben. Halten Sie mindestens 300 bis 500 Meter Abstand zu Seehundliegeplätzen und Vogelansammlungen und bleiben Sie hier auf jeden Fall in der Nähe des markierten Fahrwassers. Fahren Sie hier mit langsamer Fahrstufe.

8. Beobachtung Beobachten und fotografieren Sie Tiere möglichst nur aus der Ferne.

9. Sauberes Wasser Helfen Sie, das Wasser sauber zu halten. Abfälle gehören nicht ins Wasser, insbesondere nicht der Inhalt der Chemietoilette. Diese Abfälle müssen, genauso wie Altöle, in bestehenden Sammelstellen der Häfen abgegeben werden. Benutzen Sie in Häfen selbst ausschließlich die sanitären Anlagen an Land. Lassen Sie beim Stillliegen den Motor Ihres Bootes nicht unnötig laufen, um die Umwelt nicht zusätzlich durch Lärm und Abgase zu belasten.

10. Information Machen Sie sich diese Regeln zu eigen und informieren Sie sich vor Ihren Fahrten über die für Ihr Fahrtgebiet bestehenden Bestimmungen. Sorgen Sie dafür, dass diese Kenntnisse und Ihr eigenes vorbildliches Verhalten gegenüber der Umwelt auch an die Jugend und vor allem an nichtorganisierte Wassersportler weitergegeben werden.

Die zehn goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur sind im November 1980 vom DEUTSCHEN SEGLER-VERBAND gemeinsam mit den Wassersportspitzenverbänden im Deutschen Olympischen Sportbund und mit dem Deutschen Naturschutzring erarbeitet worden.

Quelle: www.DSV.org


Ich denke auch nicht, dass die Schuld allein  bei den Bootfahrenden zu suchen ist, auch Stadt und vor allem die Bootsverleiher tragen eine Mitschuld. Aber das würde hier zu weit führen. Und was das diese Zeichen bedeuten:

http://www.testskripte.de/segelschein/

Pommes rot weiß

http://www.testskripte.de/segelschein/images/fragebilder/f27.jpg

6-Bit Rohrschachttest

erkläre ich ein andern mal.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s