Pappboot statt Faltboot

Über Twitter bekam ich heute Morgen rein, dass im Kanupark Markkleeberg heute ein Pappbootrennen statt findet.

So hab ich mich aufs Rad geschwungen und bin mal hin gehirscht.

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Die Teilnehmer hatten insgesamt 3h Zeit um aus Pappe und vor allem aus Klebeband Boote zu basteln die dann die Fluten der 270m langen Wettkampfstrecke auch herunter kommen.

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Die verschiedenen Teams hatten hierbei ganz unterschiedliche Herngehensweisen an Form und Aussehen. Unter den Aufbauzelten roch es intensivst nach Spraylack, mit dem hier teilweise ein optisches Highlight an das nächste gereiht wurde.

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Die optischen Favoriten waren in meinen Augen die Kuh und der HotDog.

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Nach meinem Rundgang durch die Werkstätten, suchte ich mir einen Platz am Wildwasser. Hier wurde ich Zeuge von jeder Menge Spaß aber eben nicht nur diesem. Einige der Raftguides im Heck der Boote sehen ihre Sache etwas sehr verbissen und ja ich weiß, dass sie für die Sicherheit verantwortlich sind und ja ich weiß dass es frustrierend sein kann weil manche einfach nie kapieren was zu tun ist. Die Leute auf den Booten aber bezahlen viel Geld dafür Spaß zu haben und da sollte der Guide vielleicht auch mal dran denken, wenn er kopfschütelnd im Heck sitzt und das Boot nicht das macht was es soll. Vielleicht ist es ja nicht nur die Schuld der Paddler. Zumindest eine Teilnehmerin stand ins Gesicht geschrieben, dass sie eher eingeschüchtert ist.
Der Großteil war aber glaub ich sehr begeistert.

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Nach einer guten Stunde Wartens ging es dann pünkltich 14:00Uhr mit dem Pappbootrennen los.

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Ein X-Wing-Fighter wagte ssich als erstes toolkühn in die Fluten. Das Ding gehört aber zweifelsfrei in die Luft, denn bereits nach der zweiten Welle scheute der Flieger und spie seinen Piloten samt Fliegeruniform aus.

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Nach und nach stürzten sich die Boote in die von 3 riesiegen Pumpen mit 14m³ Fördermenge angetriebenen Fluten. Ein paar schafften es sogar bis ans Ende und wurden dort frenetisch bejubelt. Vor allem als dann noch der Bahnrekord gebrochen wurde. Der Fahrer des Teams der „Inspiraten“ meisterte die Strecke in 1:18min. Sein Boot war sogar so gut gebaut, dass er als Erster in der 9jährigen Geschichte dieser Veranstaltung ein zweites Mal auf Tour gehen konnte. Auch nach seiner Ehrenrunde war das Boot noch fahrtüchtig.

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So manches Mal wurde aus so einem Pappboot dann unter der Fahrt auch ein Faltboot aber dennoch war der Spaß an der Sache allen anzusehen.

Sogar (extra für martin) dem Team aus Reudnitz, welches seinem Namen alle Ehre machte un bereits vor dem Start auf Tauchstation ging.

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